Starre

starre

Wieso ich durch dich hindurch blicke?
Ins Leere starre,
den Blick stur ins Nichts geheftet.
Die Augen blicklos geradeaus gerichtet.
Bis sie langsam trocken werden,
sich mit Tränen füllen und
doch nicht blinzeln.

Tonloser Blick, stumm und stur.
Unfixiert auf einen festen Punkt gerichtet.
Ohne Regung,
die Iris vollkommen entspannt.
Den Blick dabei schmerzhaft verkrampft.
Wieso ich durch dich hindurch blicke?
Weil ich dich nicht mehr lieben kann.

Der Geruch der Dunkelheit

der Geruch der Dunkelheit.jpg

Ich spreche über uns,
als wenn wir schon zu Ende wären.
Ist das Ende erst so überdeutlich spürbar,
wird die Zeit bis zum Schluss
zur endlosen Zerreißprobe.

Ich zerreiße mich.
Du zerreißt uns.
Und irgendwie bleibt nur ein
kümmerlicher Rest bestehen.
Nichts von all den fragilen Tagträumen
hat den rasanten Fall überlebt.

Zersplittert, zerbrochen, zerplatzt.
Verglüht, verloren, verblüht.
Entgleist, entfremdet, entartet.
Gespalten, gebrochen, getrennt.
Die metaphorische Vielfalt für den Verlust
kennt keine Grenzen.

Haben uns doch immer wieder aufgerafft.
Unerbittlich weitere Versuche angestellt.
Doch irgendwann ging uns der Klebstoff aus,
der uns früher einmal zusammen hielt.
Was hat man sich noch vorzuwerfen?
Dich werfe ich mir vor.
Was wirfst du dir noch vor?

Zuckerstein (Teil 4)

zuckersteind»Ein Schmuckstück wird erst durch seinen Träger zu etwas Besonderem.«

Noch heute besitze ich diesen Stein und habe nie auch nur einen Augenblick daran gedacht ihn fortzugeben. Ob an der Geschichte meines Großvaters tatsächlich etwas Wahres dran ist, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Vielleicht hatte der alte Mann diese Geschichte bloß erfunden, um seinem kleinen Enkel eine Freude zu bereiten. Doch andererseits habe ich niemals wieder einen Mann kennengelernt, der auch nur ansatzweise so viel über Steine wusste wie mein Großvater. Er war womöglich der beste Edelsteinschleifer von allen. Zumindest möchte ich das heute gerne glauben. Ich für meinen Teil jedenfalls, habe mich dazu entschlossen dieser unglaublichen Geschichte Glauben zu schenken. Es ist mir gleich ob man mich für verrückt erklärt, doch manche Dinge werden erst wahr, weil wir daran glauben. Vielleicht ist auch unsere Galaxie bloß ein funkelnder Stein in der Hosentasche eines kleinen Jungen. Ich hoffe jedenfalls, dass er seine Aufgabe ernst nimmt und gut auf uns aufpasst.

Zuckerstein (Teil 3)

zuckersteinc»Schöner als jeder Edelstein sind die Augen der Menschen, die dir wichtig sind.«

Ganze zwei Tage musste ich darauf warten, dass mein Großvater mich wieder zu ihm rief. Er führte mich in den Keller, den er liebevoll seinen Hobbyraum nannte. Im Grunde genommen handelte es sich dabei um ein Räumchen, welches von oben bis unten mit Werkzeugen versehen war. Es gab wohl kein Werkzeug auf dieser Welt, für das mein Großvater keine Verwendung finden würde. Das Herzstück dieser prächtigen Sammlung war eine übergroße Schleifmaschine. Mit diesem monströsen Gerät verzauberte er die kleinen filigranen Steine, welche ich ihm immer wieder vorbeibrachte, zu funkelnden Wunderwerken.
»Na komm, setz dich mal für einen Moment zu mir. Wir zwei Männer müssen mal miteinander reden.« sagte er zwinkernd. Ich setzte mich neben ihn auf die Holzbank und sog die Gerüche der Werkzeuge in mich auf. In dem Moment wurde mir bewusst, dass Werkzeuge eigentlich immer irgendwie nach Staub rochen.
»Der Stein, den du mir neulich vorbei gebracht hast, ist tatsächlich etwas ganz besonderes. Ich werde dir nun eine kleine Geschichte dazu erzählen und danach wollen wir einmal sehen, ob du bereit für den Stein und seine Aufgabe bist. Du kennst doch die neun Planeten in unserem Sonnensystem, oder?«
Ich nickte eifrig. Es gab einen Merksatz. Die Anfangsbuchstaben von jedem Wort in diesem Satz entsprachen dabei denen der Planeten. Das ist eine dieser Eselsbrücken, die man sein ganzes Leben  nicht mehr vergisst.
»Dann weißt du doch sicher auch dass unser Sonnensystem bloß ein Bruchteil einer Galaxie ist. Weißt du wie wir unsere Galaxie nennen?«
Ich schüttelte den Kopf. Ich wusste zwar dass mehrere Sonnensysteme eine Galaxie bildeten und dass alle Galaxien zusammen irgendwie das Universum waren, aber benennen konnte ich diese Galaxien zu dieser Zeit noch nicht.
»Unsere Galaxie ist die Milchstraße.« sagte mein Großvater ohne dabei belehrend zu klingen.
»Ach, die gibt es wirklich?« fragte ich daraufhin überrascht.
»Ja ja, unsere Galaxie heißt tatsächlich so. Ich finde das ist ein wirklich schöner Name für seine Heimat, meinst du nicht auch?«
Er hatte Recht. Das klang irgendwie nach Zuhause und nach Frieden.
»Nun pass gut auf, du Räuber, jetzt kommt der wirklich spannende Teil. Eine Galaxie kann nicht einfach so im Nichts entstehen und sie kann auch nicht einfach so still in der Luft hängen, das ist klar, oder? Deshalb ist eine jede Galaxie irgendwo in einem solchen Stein gefangen, wie du ihn neulich gefunden hast. Du hast doch auch das Funkeln im inneren des Steines gesehen, oder? Das war das funkeln der Sterne. Das Funkeln einer fremden Galaxie, die im Inneren des Steines schlummert. Und nun kommen wir zu der Aufgabe, die der Stein für dich bereithält. Bist du bereit dazu der Hüter dieser fremden Galaxie zu sein? Du musst dabei immer Acht geben, dass sie auch ja unbeschadet bleibt. Du musst es versprechen. Als Belohnung für deine Mühen, darfst du ihren Namen bestimmen. Bist du bereit dazu?«
Ich war bereit dazu. Ich war von diesem Moment an fest entschlossen mein Leben dem Stein zu widmen und mich um ihn zu kümmern. Unser Schicksal sollte von diesem Tag an untrennbar miteinander verbunden sein. Ich  wurde zu dem Hüter einer fremden Welt. Einer fremden Galaxie, die kein anderer Mensch jemals zu Gesicht bekommen hatte und womöglich auch niemals wird. Diese fremde Galaxie erhielt von mir den Namen Zuckerstein.

Zuckerstein (Teil 2)

zuckersteinb»Wahre Schönheit kommt durch Fehler. Stell dir vor die Oberfläche eines Steines wäre perfekt und glatt, dann würdest du beim Darüberfahren mit deiner Fingerspitze einfach nichts spüren. Genauso haben die schönsten Menschen immer die schönsten Fehler.«

»Hallo mein Junge. Na was hast du schon wieder angestellt? Du bist ja vollkommen außer Atem. Setz dich, ich bringe dir ein Glas Limo.«
Seltsam, dass sie gleich daran denken musste dass ich etwas verbrochen hätte. Es liegt wohl im Wesen von Eltern und Großeltern, immer gleich vom schlimmsten auszugehen, wenn es um die eigenen Kinder oder Enkel geht. Denn im Grunde genommen war ich nie einer dieser Raufbolde gewesen. Meine Klassenlehrerin Frau Volk beschwerte sich sogar immer wieder aufs Neue darüber, dass ich zu still und zu zurückhaltend wäre. Anderen Streiche spielen lag mir fern, ich war eher ein Eigenbrötler der sich in Fantasiewelten flüchtete, wenn es um ihn herum zu langweilig wurde.
»Dafür habe ich keine Zeit. Ich muss sofort zu Opa! Ich muss ihm einen Stein zeigen, den ich eben gefunden habe.« sagte ich und kam mir dabei wie ein Geschäftsmann vor.
»Da wirst du dich aber noch eine Weile gedulden müssen, mein Junge. Opa ist nämlich bei Michel und hilft ihm die Obstbäume zu schneiden.«
Michel war ein ehemaliger Arbeitskollege von meinem Großvater und jetzt da sie beide in Rente gegangen waren, halfen sie sich gegenseitig bei allen möglichen Haus- und Gartenarbeiten. Er hatte diese Angewohnheit braune Zigarillos zu rauchen. Ich hasste den lieblich-schweren Geruch dieser kleinen braunen Dinger. Einmal war ich bei Michel zuhause gewesen und ich erinnere mich noch heute daran wie schwer der Geruch der Zigarillos im ganzen Haus lag. Die Luft erschien mir damals dicker, fast wie eine unsichtbare Wand und auch wenn Michel ein netter Kerl war, schwor ich mir niemals wieder sein Haus zu betreten. Es blieb mir also nichts weiter übrig als auf meinen Großvater zu warten. Während ich wartete und eine Limo, eine Tasse heiße Schokolade, ein Stück Kuchen und viel zu viele Kekse verschlang, betrachtete ich immer wieder den Stein. Ich wischte immer wieder mit dem Ärmel meines Pullovers über die Oberfläche und konnte dabei immer deutlicher das Funkeln im Inneren des Steines erkennen.
Eine gefühlte halbe Ewigkeit später kam mein Großvater schließlich nach Hause. Er war müde von der Gartenarbeit und roch nach Schweiß. Als Kind nimmt man diesen Geruch noch nicht so negativ wahr. Es ist eher der Geruch nach anstrengender körperlicher Arbeit und Müdigkeit. Als ich ihm den Stein überreichte, wühlte er zunächst seine Brille aus der Hemdtasche.
»Na du Räuber, warst du heute wieder mal erfolgreich auf deiner Suche gewesen?« fragte er während er die Brille aufsetzte. Er begutachtete den Stein von allen Seiten und wirkte nachdenklicher als gewöhnlich. Ich tänzelte nervös von einem Bein auf das andere während er den Stein mal weiter weg und dann wieder näher an seine Augen hielt.
»Das ist ein besonderer Stein, oder? So etwas habe ich noch nie gesehen.« drängte ich ihn zu einer Einschätzung. Er nahm seine Brille wieder ab und blickte mich für einen Moment lang an, ehe er schmunzelte.
»Da hast du wohl einen richtigen kleinen Schatz gefunden, was? Mal sehen was sich daraus machen lässt. Aber nicht mehr heute. Du kennst die Regeln. Wir wollen doch nicht, dass sich deine Eltern noch Sorgen machen, oder?«
Ich verzog bloß den Mund und nickte. Ich wollte noch nicht nach Hause gehen. Ich wollte viel lieber wissen, was es mit dem Stein auf sich hatte. Aber was blieb mir schon anderes übrig? Mein Großvater konnte ungeduldige Menschen nicht ausstehen und somit war es am sinnvollsten klein beizugeben. Mein Großvater sah meinen Unmut und lachte. Er fuhr mit seiner Hand durch meine Haare und sagte: »Na los du Räuber, morgen ist auch noch ein Tag.«
Also verabschiedete ich mich und machte mich auf den Heimweg. Ich war fest davon überzeugt, dass ich vor lauter Aufregung nicht würde schlafen können, aber wie sich an diesem Abend herausstellte, kennt man als junger Mensch noch keine Schwierigkeiten beim Einschlafen.

Zuckerstein (Teil 1)

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»Es gibt keine Unebenheiten die man nicht auspolieren kann. Das gilt nicht nur für Steine, sondern auch für Menschen.«

Das war bloß eine der zahllosen Weisheiten die mein Großvater, der sein Leben lang Edelsteinschleifer gewesen war, immer wieder zum Besten gab. Als kleiner Junge konnte ich noch nicht begreifen, wie viel Wahrheit diesen Worten innewohnte. Heute weiß ich es besser und sehe es ebenso wie mein Großvater. Um einen Stein zu polieren bedarf es Geduld und Durchhaltevermögens und ebenso bedarf es viel Zeit und Einsatz eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Außerdem wirken andere Menschen auf diese Entwicklung ein und verändern das Ergebnis, leider nicht immer zum Guten. Je nachdem wie gut diese Menschen ihr Handwerk verstehen und welche Absichten sie hegen. Aber das sind alles Dinge, die mir als Kind fern waren. Damals beschäftigte ich mich nicht mit solchen Dingen. Ich hätte mich eigentlich mit meinen Schulaufgaben beschäftigen sollen, aber stattdessen lief ich bei jeder Gelegenheit über die Felder unseres kleinen Dorfes im Herzen des Saarlandes. Den Blick hatte ich dabei stets auf den Untergrund geheftet. Ich suchte nach Steinen. Ich fand in dieser Zeit viele schöne Steine wie Achate, Jaspisse, Amethysten oder manchmal sogar einen Malachit. Diese brachte ich dann anschließend zu meinem Großvater. Er warf prüfende und fachmännische Blicke auf meine Funde und sagte anschließend Dinge wie: »Na wollen wir doch mal sehen, was wir daraus machen können du Räuber.«
Meistens musste ich nicht lange warten und bereits am nächsten Tag überreichte er mir die bearbeiteten Steine. Er hatte sie über Nacht in Formen geschliffen und poliert. Manchmal schliff er sogar kleine Tiere daraus. Die meisten dieser Figuren besitze ich noch heute. Es hängen einfach zu viele Erinnerungen daran, als dass ich sie einfach aufgeben könnte. Er liebte es, die Steine in die Form von Bonbons zu schleifen und mischte anschließend tatsächlich einige echte Bonbons darunter. Diese besondere Spezialität von ihm nannte damals liebevoll Zuckersteine. Als Kind gab es damals nichts Besseres für mich als eine Handvoll Zuckersteine von meinem Großvater überreicht zu bekommen. Doch einer dieser sogenannten Zuckersteine war etwas ganz besonderes. Ich hüte diesen Stein noch heute wie meinen eigenen Augapfel, da ich als sein Hüter bestimmt wurde. In dem Moment in dem ich den Stein fand, wurde mein Schicksal untrennbar an ihn gebunden. Aber lassen sie mich ihnen berichten, wie ich damals zu diesem besonderen Zuckerstein und seinem Vermächtnis gekommen bin. Ich fand den kleinen unscheinbaren Stein auf einem meiner zahllosen Streifzüge durch die Felder.
Ich war damals gerade einmal neun Jahre alt als ich den Stein fand. Es handelte sich dabei um nicht mehr als eine kleine mit Erde beschmierte Halbkugel, welche ziemlich genau in die Handfläche eines Neunjährigen passte. Ich möchte den Stein nicht schöner machen als er tatsächlich war. Es handelte sich vielmehr um ein Gebilde welches an den Hut eines Waldpilzes erinnerte, als an eine tatsächliche Halbkugel. Also keineswegs glatt und auch nicht wirklich symmetrisch. Als ich den Stein an meiner Jacke rieb um die Erde von der Oberfläche zu reiben, erkannte ich dass der Grundton des Steines ein tiefschwarzes Blau war. Doch im Inneren des Steines funkelte es. Dort glitzerten kleine Punkte, die an Sterne erinnerten und ich konnte ebenso einige wirbelartige Gebilde erkennen. Dieser Stein glich einfach keinem meiner bisherigen Funde. Er schien einfach nicht von dieser Welt zu sein. Ich brach meine Suche an dieser Stelle ab und lief zum Hause meiner Großeltern. Ich musste einfach wissen, was mein Großvater zu diesem Fund sagen würde.
Aufgeregt und vollkommen außer Atem erreichte ich das Haus meiner Großeltern, doch traf ich dort lediglich meine Großmutter an.

Maskenfall

maskenfall

Du liegst so da wie immer. Du liest in einem deiner Bücher und das Licht, welches auf dein Gesicht scheint, fällt im gleichen Winkel wie immer. Es kommt schließlich von der gleichen Lampe wie sonst auch. Eigentlich sollte alles sein wie immer, aber so ist es nicht. In Augenblicken wie diesen halte ich für gewöhnlich inne und betrachte gebannt dein Gesicht. Ich war bislang stets begeistert von der Art wie deine wachen blauen Augen über die Zeilen deines Buches wanderten, wie deine Zunge hin und wieder zart über deine Lippen fuhr während du gefangen warst in der Geschichte und wie sich das Profil deines Gesichtes vom Grün der Kopfkissenbezüge abhob. Die weiche und doch bestimmte Silhouette deiner Nase, die in diesem Licht wie eine gezeichnete Perfektion erschien. Wie sowieso alles an dir in Augenblicken wie diesen perfekt wirkte.
Doch von all dieser Perfektion ist nichts mehr übrig geblieben. Ich blicke in ein Gesicht wie jedes andere. Da ist nichts Besonderes mehr. Nichts dass mir auch nur für einen einzigen Augenblick den Atem raubt und mich gefangen nimmt. Du bist gewöhnlich geworden.
Als du mich an diesem Abend ausgelacht hast, weil ich dir ein Gedicht geschrieben habe, da war es als wäre die Maske der Perfektion aus deinem Gesicht gefallen. Wie heißes Wachs zerrann diese Maske und tropfte von deinem Antlitz. Übrig geblieben ist dein wahres Ich und diese Person ist nicht besser als andere. Übrig geblieben ist ein ganz gewöhnlicher Mensch. Ein Mensch der mich ebenso wenig versteht wie all die anderen. Ich begriff in diesem Moment, dass all dein Verständnis und deine Zugeständnisse lediglich eine Illusion gewesen waren. Dass der Mensch in den ich mich verliebt hatte nicht echt gewesen ist. Ich hatte mich in eine Maske verliebt. Eine Maske welche du nun abgenommen hast.
Es mag vielleicht sein, dass dieses Gedicht nichts Besonderes gewesen war und deinen hohen Ansprüchen deshalb nicht genügte. Es war schließlich mein erstes Gedicht, welches ich nicht in meiner Muttersprache verfasste. Aber all die darin beschriebenen Gefühle waren echt und ich wusste einfach nicht besser wie ich diese Emotionen ausdrücken sollte. Ist dies also wirklich ein Grund zu lachen? Und sind wir beide doch mal ganz ehrlich, wie viele Kerle haben sich bereits die Mühe gemacht dir Gedichte zu schreiben?
Ich bin mir nun sicher, dass ich keine Gedichte mehr für andere Menschen schreiben werde. Es weiß sie sowieso niemand wirklich zu schätzen. Vertrauen kann ich niemandem mehr, da ich nie wirklich wissen kann, ob sich mein Gegenüber nicht doch hinter einer Maske versteckt, so wie du es getan hast. Ich war verliebt in deine Maske und geblendet von der Liebe habe ich eine Dummheit begangen. Ich bin nun misstrauisch und warte mit der Liebe bis zum Maskenfall. Vielleicht ist es einfach besser so. Auch wenn es vielleicht hart klingen mag, doch das einzige was die Wahrheit wirklich zerstören kann ist eine Lüge. Auch wenn wir Menschen manchmal dazu neigen uns in Lügen zu verlieben, so ist doch keine Lüge wirklich erstrebenswert, ganz gleich wie perfekt und schön sie auch sein mag. Nur gut dass ich nun weiß, dass deine Perfektion bloß eine solche Lüge war.